Konfokales Laser-Scanning-Mikroskop FLUOVIEW FV4000

Die mit dem neuen konfokalen Laser-Scanning-Mikroskop FLUOVIEW FV4000 aufgenommenen Bilder überzeugen durch höhere Präzision dank fortschrittlicher Bildgebungstechnologie und liefern zuverlässigere Daten für die Forschung. Unser bahnbrechender SilVIR Detektor, das Herzstück des Systems, sorgt für deutlich geringeres Rauschen, höhere Empfindlichkeit und verbesserte Auflösung von Photonen. Mit dem konfokalen Mikroskop FV4000 lassen sich aussagekräftige quantitative Bilddaten mühelos und in kürzerer Zeit erfassen.

  • Product Status: Dieses Produkt und frühere Systeme der FV-Serie wurden durch das FV5000 ersetzt.

FV4000 Konfokales Laser-Scanning-Mikroskop

Präzisionsbildgebung im Wandel

Unser FV4000 Mikroskop ist die Kulmination von mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Optik – ein technologischer Durchbruch für Bilder in hervorragender Qualität, der die Möglichkeit eröffnet, Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und die Forschung damit voranzubringen.

  • Überragende Bildqualität mit unserem extrem rauscharmen SilVIR Detektor und einem branchenführenden Dynamikbereich von 400–900 nm mit sechs Kanälen und zehn Laserlinien.*
  • Bis zu 60x schnellere Erfassung konfokaler Bilder und bis zu 8x schnellere Erfassung hochauflösender Bilder als mit dem FV3000 System.
  • Quantifizierung der Anzahl an Photonen in jedem Pixel und Darstellung der Merkmale als diskrete Histogramme von Photonen, die bei unterschiedlichen Wellenlängen erfasst wurden.
  • Der unübertroffene Dynamikbereich ermöglicht die lineare Zählung von einigen wenigen Photonen bis hin zu Tausenden – erstmalig in der konfokalen Mikroskopie.
  • Einfach zu bedienen: Mit nur minimalen Anpassungen werden aufschlussreiche Bilder und Daten erhalten.

*Stand Oktober 2023.

Siehe prospekte

„Die Detektoren lassen sich aufgrund ihres hohen Dynamikbereichs ganz einfach einrichten. Sie können sowohl schwache als auch starke Signale verarbeiten, ohne sich abzuschalten. Dadurch ist die Konfiguration des Mikroskops sehr anwenderfreundlich. Der Photonenzählmodus ist eine sehr nützliche Funktion. Mit seiner außerordentlichen Präzision, einfachen Einstellung und hohen Flexibilität ist das FV4000 ein sehr wertvolles Instrument für Bildgebungseinrichtungen, in denen Benutzer mit unterschiedlichen Vorkenntnissen Bildgebungsexperimente unterschiedlicher Komplexität durchführen.”

– Johannes Riemann | Zentrum für Mikroskopie und Bildanalyse, Universität Zürich

https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/mis/fv4000/media/videos/FV4000_Product_Ovewview_Video_Final.mp4

Bahnbrechende SilVIR Detektortechnologie: Der neue Standard

Mit unserem fortschrittlichen SilVIR Detektor auf Siliziumbasis ist die Erfassung präziser und reproduzierbarer Daten einfacher denn je.

Der Detektor vereint in sich zwei hochmoderne Technologien – einen Silizium-Photomultiplier (SiPM) und unsere patentierte* schnelle Signalverarbeitung.

  • Durch die hochdynamische Detektion kann das System schwache und starke Fluoreszenzsignale in einem Bild mit guter Linearität erfassen und die Anzahl an Photonen zur besseren Bildanalyse quantifizieren.
  • Die größte verfügbare spektrale Detektionswellenlänge (400–900 nm) ermöglicht die Verwendung von Fluoreszenzfarbstoffen im sichtbaren bis nahen Infrarotbereich und die Erfassung von Daten mit hoher spektraler Effizienz**.
  • Sehr geringes Rauschen bedeutet extrem dunkle Hintergründe, sodass selbst sehr schwache Fluoreszenz gut erkennbar ist.
  • Im Gegensatz zu alten Detektortechnologien bleibt die Empfindlichkeit des SilVIR Detektors im Laufe der Zeit konstant, sodass stets konsistente, reproduzierbare Versuchsdaten erhalten werden.

*Patentnummer US11237047
**Stand Oktober 2023

Erfahren Sie mehr über den SilVIR Detektor

Zusammengefügtes Bild eines Gehirns bei 40-facher Vergrößerung

Schwere Neurofilament-Kette (NFH) in grün, basisches Myelinprotein (MBP) in rot, Glutathion-S-Transferase pi 1 (GSTpi) in blau. Kleinhirn einer Maus, aufgenommen mit einem UPLXAPO40X Objektiv.
Bildquelle: Katherine Given, Ph.D. Principal Investigator, Neurobiology University of Colorado Anschutz Medical Campus, Aurora, Colorado

Konventioneller Detektor
SiLVIR Detektor

Das Histogramm des mit dem SilVIR Detektor erfassten Bildes zeigt ein schwaches Muster, wo die Intensität in die Photonenzahl umgewandelt werden kann. Die Fluoreszenzintensität des Detektors kann als Photonenzahl quantifiziert werden, und der Rauschpegel ist äußerst niedrig.

„Die Detektoren lassen sich aufgrund ihres hohen Dynamikbereichs ganz einfach einrichten. Sie können sowohl schwache als auch starke Signale verarbeiten, ohne sich abzuschalten. Dadurch ist die Konfiguration des Mikroskops sehr anwenderfreundlich. Der Photonenzählmodus ist eine sehr nützliche Funktion. Mit seiner außerordentlichen Präzision, einfachen Einstellung und hohen Flexibilität ist das FV4000 ein sehr wertvolles Instrument für Bildgebungseinrichtungen, in denen Benutzer mit unterschiedlichen Vorkenntnissen Bildgebungsexperimente unterschiedlicher Komplexität durchführen.”

– Johannes Riemann | Zentrum für Mikroskopie und Bildanalyse, Universität Zürich

Mehr Informationen aus konfokalen Bildern

Mit der aktualisierten TruSpectral Technologie des Systems und den hochempfindlichen SilVIR Detektoren ist ein Multiplexing von bis zu sechs Kanälen gleichzeitig möglich.

Stitch A01 GOO1 Projektion Z

Die neurovaskuläre Einheit des Hippocampus einer Maus. Blau; DAPI (Zellkerne), grün; GFAP AF488. Astrozyten, gelb; DsRed Perizyten, magenta; Kollagen IV AF647 Basalmembran der Blutgefäße, grau; AQ-4. Wasserkanal der Astrozyten.
Bildquelle: Hiroshi Hama und Atsushi Miyawaki, Cell Function Dynamics, RIKEN CBS.

CytoSkelton 4-Farben-Zelle

Zytoskelett-Probe: HeLa-Zellen gefärbt mit DAPI (blau), Pericentrin (Zentrosom, grün), a-Tubulin (Mikrotubuli, Alexa-568; rot) und Phalloidin (Aktin, Alexa-647; magenta).
Bildquelle: Vorbereitung der Probe: Alexia Ferrand; Aufnahme der Probe: Sara R. Roig und Alexia Ferrand. Imaging Core Facility, Biozentrum, Universität Basel.

Problemlose Anpassung an sich ändernde Forschungsanforderungen

Unsere FV-Applikationen sind einzigartige Lösungen für das FV4000 Mikroskop mit höchstem Wert und Flexibilität.

Übersichtsbild eines Drosophila-Flügels
Bild des Rands eines Drosophila-Flügels

Übersicht und Rand eines Drosophila-Flügels (42 Stunden Verpuppung). Gefärbt mit Phalloidin (AlexaFluor 405, F-Aktin, cyan), Anti-Phosphotyrosin-Antikörper (AlexaFluor 555, Zelloberfläche, rot) und Anti-HRP-Antikörper (AlexaFluor 647, Axon, blau). Bildquelle: Sun Zhengkuan, Shigeo Hayashi, Laboratory for Morphogenetic Signaling, RIKEN Center for Biosystems Dynamics Research, Japan.

Gleichmäßigere Hochgeschwindigkeits-Zeitrafferaufnahmen konfokaler Bilder

https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/_7_1.mp4

HeLa-Zellen, markiert mit MitoView 720. XYZT-Bildgebung mit einem 1K-Resonanz-Scanner für 30 Minuten.

Zeitrafferaufnahmen werden durch intelligente Funktionen erleichtert:

  • Lückenlose Erfassung der Dynamik von Lebendzellen: Unser Resonanzscanner erfasst Bilder mit hoher Auflösung in einem größeren Bereich.
  • Minimale Phototoxozität: Die kurze Pixelverweildauer des Scanners reduziert die Zeit, in der der fokussierte Laserstrahl auf einem einzelnen Punkt verweilt.
  • Besseres Signal-Rausch-Verhältnis: Die hohe Empfindlichkeit des SilVIR Detektors führt zu einer noch besseren Bildqualität bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Mehr Präzision: Die Verarbeitung unter Verwendung des gleitenden Mittelwerts ermöglicht die Beibehaltung der Qualifikationen und der zeitlichen Auflösung.

Reproduzierbare Bilddaten trotz verschiedener Benutzer und Systeme

Der SilVIR Detektor weist im Laufe der Zeit einen geringeren Empfindlichkeitsverlust auf als Detektor-Technologien der vorherigen Generation. Für bessere Reproduzierbarkeit können Bilder mit unserem Laser Power Monitor (LPM) und TruFocus Z-Drift-Kompensator unter gleichbleibenden Bedingungen aufgenommen werden. Verschiedene Nutzer können an verschiedenen Tagen mit denselben Einstellungen dieselben präzisen Bilder aufnehmen. Sogar die von verschiedenen FV4000 Mikroskopen aufgenommenen Bilder können unter Verwendung derselben Photonenzahl-Intensitätsskala verglichen und diskutiert werden.

Zur weiteren Verbesserung der Reproduzierbarkeit ermöglicht der Microscope Performance Monitor eine Überprüfung der Laserleistung, der Detektionsempfindlichkeit und der optischen Leistung des Systems, damit das FV4000 Mikroskop konstant auf gleichbleibend hohem Niveau arbeitet.

High-End-Bildgebung für die Forschung der Zukunft

Das FV4000 Mikroskop ist so konzipiert, dass jeder Benutzer davon profitiert – vom Core Facility Manager bis hin zu denjenigen, die Bildgebungsexperimente am Mikroskop durchführen.

Core-Facility-Manager

PI und Gruppenleiter

Einzelne Bediener

Zuverlässiger Mikroskop-Support und Service

Das FV4000 ist ein wartungsfreundliches System:

Wir stehen hinter unseren Produkten und bemühen uns um schnellen Service und technische Unterstützung. Es sind verschiedene Support-Pläne erhältlich, damit Ihr Mikroskop zu kalkulierbaren Kosten mit optimaler Leistung funktioniert. Außerdem bieten wir Fernunterstützung an*, sodass Sie bei Problemen nicht auf den Besuch eines Technikers oder Spezialisten warten müssen.

„Im Vergleich zu anderen Konfokalmikroskopen, mit denen ich gearbeitet habe, war die Anwendung sehr stressfrei: Man muss nicht befürchten, die Probe zu zerstören oder dass die Software oder die allgemeine Bedienung übermäßig kompliziert sind. Es waren lediglich minimale Anpassungen notwendig, um Daten von hoher Qualität zu erhalten. Dabei hatte ich nie das Gefühl, nur begrenzte Optionen zu haben.“

– Sanni Erämies, Tampere University/Imaging Facility Tampere Core Facility

Zuverlässiger Mikroskop-Support und Service

Angewandte Technologien

Tiefere Einblicke dank konfokaler Mikroskopie im NIR-Spektrum

Die verbesserten Technologien des Systems ermöglichen ein erweitertes Multiplexing für detailgenauere Darstellung.

So erweitert die NIR-Bildgebung das Spektralprofil bei Anregung und Detektion (λ_Ex bzw. λ_Em) im FV4000 System. Dadurch können zusätzliche Farbstoffe verwendet werden, um die Überlappung von Emissionssignalen zu minimieren.

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HeLa cells labeled by 6 fluorochromes.

Mit 6 Fluorochromen markierte HeLa-Zellen.
Zellkerne (DAPI; blau), Zellmembran (AF488; grün), Kernpore (AF561; gelb),
Mikrotubuli (Qdot605; magenta), Mitochondrien (MitoTracker DeepRed; cyan), Aktin (AF750 Phalloidin; grau).

Preisgekrönte Technologie für preisgekrönte Forschung

Alle optischen Elemente des FV4000 Systems haben eine hohe Transmission von 400 nm bis 1300 nm, auch das Galvanometer und der Resonanz-Scanner, die mit Silber statt wie üblich mit Aluminium beschichtet sind.

Unsere preisgekrönten X Line Objektive sind für chromatische Aberrationen zwischen 400 und 1000 nm korrigiert. Sie haben zudem eine höhere numerische Apertur, eine ausgezeichnete Planheit und eine sehr hohe Transmission vom UV- bis zum NIR-Spektrum, was die Multiplexing-Fähigkeiten verbessert.

Unser spezielles A Line Ölimmersionsobjektiv (ne ~ 1,40) (PLAPON60XOSC2) reduziert die chromatische Aberration erheblich und verbessert so die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Co-Lokalisierung.

X Serie

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Hochwertigere Bilder bis zu 60-mal schneller als mit dem FV3000 System

Dank der einzigartigen Kombination fortschrittlicher Technologien ist es möglich, Bilder von hoher Qualität schneller als mit herkömmlichen Laser-Scanning-Mikroskopsystemen aufzunehmen.

  • Hochgeschwindigkeits-Aufnahme von Bildern mit hoher Auflösung: Der 1K × 1K-Resonanzscanner mit FN20 und 0,033 µs pro Pixel ermöglicht in Kombination mit dem SilVIR Detektor eine schnelle Bildaufnahme mit minimalem Rauschen.
  • Makroaufnahmen in hervorragender Qualität: Das System unterstützt die schnelle Aufnahme von zusammengesetzten Makroaufnahmen in hervorragender Qualität, damit mehr Zeit für die Forschung bleibt.

„Die Kombination mit den KI-Wiederherstellungstools ist perfekt und sorgt für eine schnelle und aussagekräftige volumetrische Bildgebung.“

– Edwin Hernandez | Core Facility Manager, Cajal International Neuroscience Center (CINC)

Zur Erstellung des zusammengesetzten Bildes wurden insgesamt 77 Vierkanal-XYZ-Positionen (11 × 7) mit einem 1K-Resonanz-Scanner innerhalb von 16 Minuten aufgenommen. Ein Galvanometerscanner hätte dafür 2 Stunden gebraucht. Der koronale Abschnitt des Gehirns einer Maus aus der H-Linie, cyan; DAPI (Zellkerne), grün; YFP (Neuron), gelb; Cy3-Astrozyten, magenta; AlexaFluor 750 (Mikrotubuli). Bildquelle: Takako Kogure und Atsushi Miyawaki, Cell Function Dynamics, RIKEN CBS.

8x schnelleres Super Resolution Imaging*

  • Mit dem FV4000 Mikroskop können ohne zusätzliche Hardware Bilder mit Makro-, Mikro- und Superauflösung aufgenommen werden.
  • Einfach: Betrachtung subzellulärer Strukturen mit unseren A Line HR Objektiven und der Super Resolution Software (FV-OSR).
  • Detailliert: Die Software optimiert automatisch die konfokale Apertur zur Erkennung hochfrequenter Komponenten und verbessert deren Kontrast, um eine Auflösung von 120 nm zu erreichen.
  • Schnell: Dank des extrem niedrigen Rauschens des SilVIR Detektors werden Bilder mit hoher Auflösung bis zu 8x schneller aufgenommen als mit Systemen der vorherigen Generation.

*Im Vergleich zum FV3000.

Konfokaler Modus 1AU (links) im Vergleich zum Modus mit sehr hoher Auflösung (zweite)

https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/D02-DAPI_Ki67AF790_ex785_em792lp_A01_G003_0001(2).mp4

HeLa-Zellsphäroid, markiert mit DAPI (cyan, Zellkerne) und AlexaFluor790 (magenta, Ki-67). Die Abbildung des Gesamtvolumens des Sphäroids war mit NIR 785 nm möglich; für die Betrachtung von Zellkernen im Oberflächenbereich reichte ein 405-nm-Laser.

Für tiefere Einblicke mit hochauflösender 3D-Bildgebung

Schnelle und einfache Erfassung von hochauflösenden 3D-Bildern von dicken Proben.

Maximierte Tiefe, Zeit und Bildqualität

  • Die größere NIR-Wellenlänge, der große Dynamikbereich und die Empfindlichkeit des SilVIR Detektors ermöglichen eine tiefere Durchdringung in das Gewebe.
  • So können tiefer liegende Schichten mit weniger Streuung und Absorption aufgenommen werden, da lichtstreuende Verbindungen wie Melanin und Häm weniger Licht im Spektrum von 700 und 1500 nm absorbieren.
  • Der Diodenlaser des FV4000 Systems mit Wellenlängen von 685 nm, 730 nm und 785 nm ermöglicht eine Bildgebung tieferer Schichten als mit Lasern im sichtbaren Spektrum.
  • Silikonobjektive mit hoher numerischer Apertur minimieren die sphärische Aberration.
  • Silikonöl trocknet bei Raumtemperatur nicht aus und ermöglicht so effizientere Experimente mit Zeitrafferbildern.
  • Mithilfe von TruSight Dekonvolution werden beeindruckende 3D-Bilder von dicken Proben erhalten.

Präzise Dynamik lebender Zellen bei geringerer Schädigung

In der Regel ist die Verwendung längerer Wellenlängen zur Fluoreszenzanregung über kürzere Zeiträume besser für den Gesamtzustand der Probe. Bei Verwendung von weniger phototoxischem Licht kann die Bildaufnahme über längere Zeiträume erfolgen, sodass konsistentere und reproduzierbarere Daten von Lebendzellen erhalten werden.

Das FV4000 System ermöglicht nicht nur gleichmäßige Zeitrafferaufnahmen mit den 685 nm, 730 nm und 785 nm Lasern, sondern verfügt auch über einen speziellen TruFocus Red Z-Drift-Kompensator zur Beibehaltung der Fokusposition. Diese verbesserte TruFocus Red Einheit unterstützt einen größeren Wellenlängenbereich und ist mit einer Vielzahl von Objektiven kompatibel, beispielsweise mit unseren leistungsstarken Objektiven der X Line und der A Line.

„Das neue FV4000 ermöglicht neben der schnelleren Bildgebung auch eine bessere Erhaltung der Probe und eine bessere Reproduzierbarkeit.“

– Alexia Ferrand | Advanced Microscopy Specialist, Universität Basel

https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/TruFocus_Z-Drift_Compensator_480.mp4

https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/_7_2.mp4

Zeitrafferfoto-Stimulation: Die Laserschädigung wurde an C2C12-Zellen durchgeführt. Die grüne Falschfarbe stellt die Anwendung eines FM 1-43 Bades dar. Das Bild wurde mit einem 2 μs Galvoscanner und einem UPLSAPO60XOHR Objektiv aufgenommen. Für Lichtschäden wurde ein 405 nm Laser und für die Bildgebung ein 488 nm Laser verwendet. Bildquelle: Daniel Bittel und Jyoti Jaiswal, Center for Genetic Medicine Research, Children's National Research Institute.

https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/_7_3.mp4

Zeitrafferbild von HeLa-Zellen, gefärbt mit Hoechst33342 (nukleär, blau), MitoTracker Green (Mitochondrien, grün), LysoTracker Red (Lysosom, gelb), SiR-Tubulin (Tubulin, magenta), POR-SA-Halo (ER, cyan). Hoechst33342: Anregung 405 nm/Em, MitoTracker Green: LysoTrakcer Red: SiR-Tubulin: POR-SA-Halo: Bildquelle: Masayasu Taki, Ph.D., Institute of Transformative Bio-Molecules (WPI-ITbM), Nagoya University, Japan, Yuichi Asada and Ryusei Aruga, Graduate School of Science, Nagoya University, Japan.

https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/_7_4.mp4

Zeitrafferbild (17 Stunden) von HeLa-Zellen, gefärbt mit MitoTracker Red (Mitochondrien, magenta), POR-SA-Halo (ER, cyan). MitoTracker Red: Anregung 561 nm/Em, POR-SA-Halo: Anregung 730 nm/Em, Bildquelle: Masayasu Taki, Ph.D., Institute of Transformative Bio-Molecules (WPI-ITbM), Nagoya University, Japan, Yuichi Asada and Ryusei Aruga, Graduate School of Science, Nagoya University, Japan.

Klare Bilder selbst in tiefen Ebenen

Bei Kombination des FV4000 Mikroskops mit unseren Silikon-Immersionsobjektiven können klare Bilder von Merkmalen und Strukturen auch in tiefen Probenebenen aufgenommen werden. Silikonöl hat einen Brechungsindex, der dem von Lebendzellen oder Gewebe ähnelt, wodurch die sphärische Aberration im Vergleich zu Luft, Wasser oder anderen Ölen stark reduziert wird. Dank der geringeren Aberration sind somit kontrastreichere Bilder tieferer Ebenen der Probe möglich. Silikon-Immersionsöl trocknet bei 37 °C nicht aus und eignet sich deshalb für Langzeit-Zeitrafferaufnahmen.

https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/Silicone_Objectives_withVO(4).mp4

KI-Lösungen für die Konfokalmikroskopie

Beeindruckende, datenreiche Bilder in kürzerer Zeit und mit weniger Aufwand

Erhalten Sie bessere Bilder in kürzerer Zeit und mit weniger Aufwand. Die TruAI Technologie zur Rauschunterdrückung reduziert die bereits rauscharmen Bilder des FV4000 System auf extrem niedrige Werte und liefert beeindruckende, datenreiche Resonanzbilder.

Zur Beschleunigung der Bildanalyse kann ein KI-Modell vorab trainiert werden, sodass das System die Bilddaten automatisch segmentiert. So reduziert sich der Arbeitsaufwand bei diesem oft zeitaufwändigen manuellen Prozesses erheblich. Für schnelle Ergebnisse wird die Analyse dann mittels TruAI Technologie weiter optimiert.

Wo Innovation auf herausragende Bildgebung trifft

Mit der TruAI Rauschunterdrückung lässt sich die Bildqualität des Resonanz-Scanners verbessern. Resonanzbilder können die Zelldynamik bei hohen Geschwindigkeiten mit geringen Schäden effektiv darstellen. Dabei sind allerdings in der Regel Kompromisse bezüglich des Signal-Rausch-Verhältnisses notwendig. Mit der TruAI Rauschunterdrückung lassen sich diese Bilder verbessern, ohne dass die zeitliche Auflösung beeinträchtigt wird. Dazu werden vortrainierte neuronale Netze verwendet, die auf dem Rauschmuster der SilVIR Detektoren basieren. Diese vortrainierten TruAI Rauschunterdrückungsalgorithmen können sowohl bei der direkten Verarbeitung als auch bei der Nachbearbeitung verwendet werden.

Verarbeitet mit TruAI Rauschunterdrückung (zweite)

Gehirnprobe: Koronaler Schnitt (50 μm) des Gehirns einer Maus, gefärbt mit DAPI (Kerne, cyan), GFAP (Astrozyten, grün/488), MAP2 (Mikrotubuli-assoziiertes Protein 2, Neuronen und dendritische Ausläufer, cyan/647) und MBP (basisches Myelinprotein, rot/568). Bildquelle: Vorbereitung der Probe: Alexia Ferrand; Aufnahme der Probe: Sara R. Roig und Alexia Ferrand. Imaging Core Facility, Biozentrum, Universität Basel.

Verarbeitet mit TruAI Rauschunterdrückung (zweite)

Mit MitoView 720 markierte HeLa-Zell-Mitochondrien, aufgenommen mit einem 1K-Resonanz-Scanner. Die maximale Photonenzahl betrug 3 Photonen.

Schnellere und einfachere Bildanalyse

Die Bildanalyse erfordert die Datenextraktion mithilfe von Segmentierungstechniken basierend auf Intensitätsgrenzwerten. Dies kann jedoch zeitaufwändig sein und ist von den Probenbedingungen abhängig.

Die TruAI Bildsegmentierung mit Deep Learning kann die Bildverarbeitung effizienter machen und Probenvariablen für eine genauere Bildanalyse minimieren. Mit der TruAI Bildsegmentierung können auch Fluoreszenzbilder mit sehr schwachem Signal oder Gewebeproben, die mithilfe der einfachen Schwellenwertmethode normalerweise schwer zu extrahieren sind, leistungsstark segmentiert werden.

TruAI erkennt die Glomeruli-Merkmale (zweite)

Konfigurationen

Das FV4000 Mikroskop ist ein modular aufgebautes System, das ganz einfach je nach Anwendung und Budget konfiguriert werden kann. Falls notwendig, kann das FV4000 Standardmodell zum Beispiel problemlos auf Multiphotonen-Bildgebung umgerüstet werden, indem das MPE-Modul hinzugefügt wird.

Eine Plattform für alle Anforderungen in der Forschung

Es ist auch eine kombinierte Multiphotonen- und Einzelphotonen-Bildgebung in einer Probe möglich. Das FV4000MPE Mikroskop verfügt über Second Harmonic Generation (SHG) und Third Harmonic Generation (THG) Imaging und ist somit für Anwender in unterschiedlichen Sparten optimal. Wenn Forschungsanwendungen einen spezifischen Aufbau erfordern, kann das System dank der Modularität des Mikroskops und der optionalen Anschlüsse angepasst und zum Beispiel mit zusätzlichen Lasern, Kameras, Detektoren usw. ergänzt werden.

Upgrade zu FV4000MPE

Wählen Sie die Konfiguration, die zu Ihrer Anwendung passt

Technische Angaben

Scanner
Galvanometer-Scanner
(normale Bildgebung)
64 × 64 bis 4096 × 4096 Pixel, 1 μs/Pixel bis 1000 μs/Pixel
Resonanzscanner
(Hochgeschwindigkeitsbildgebung)
512 × 512 Pixel, 1024 × 1024 Pixel
Sehfeldzahl
20
Spektraler konfokaler Detektor
Detektor
SilVIR Detektor (gekühltes SiPM, Breitbandtyp/rotverschobener Typ)
Maximale Kanäle
Sechs Kanäle
Spektralverfahren
VPH, erfassbarer Wellenlängenbereich 400–900 nm
Laser
VIS-Laser
405 nm, 445 nm, 488 nm, 514 nm, 561 nm, 594 nm, 640 nm
NIR-Laser
685 nm, 730 nm, 785 nm
Laserleistungsmonitor
Eingebaut
Bild
Photonenzählung mit HDR (1G cps, 16 Bit)

Ressourcen

Anwendungshinweis

Tutorial-Serie

White Papers

Blog

Videos

Produktressourcen