VS-SILA Modul
Das VS-SILA (Speckle ILlumination Acquisition) Modul zur Erstellung optischer Schnitte ist problemlos in das VS200 System und die vorhandene Software integrierbar. Speckle-Darstellungen werden verwendet, um kontrastreiche Bilder zu erhalten, indem unscharfes Licht entfernt wird, sodass insbesondere von dicken Proben scharfe Bilder aufgenommen werden. Das Bild wird während des Scans berechnet, und es ist keine Nachbearbeitung erforderlich, sodass das Modul nur eine minimale Auswirkung auf die Aufnahmegeschwindigkeit hat.
Kontrastreiche optische Schnitte
Das VS-SILA (Speckle Illumination Acquisition) Modul zur Erstellung optischer Schnitte ist problemlos in das VS200 System und die vorhandene Software integrierbar. Speckle-Darstellungen werden verwendet, um kontrastreiche Bilder zu erhalten, indem unscharfes Licht entfernt wird, sodass insbesondere von dicken Proben scharfe Bilder aufgenommen werden. Das Bild wird während des Scans berechnet, und es ist keine Nachbearbeitung erforderlich, sodass das Modul nur eine minimale Auswirkung auf die Aufnahmegeschwindigkeit hat.
Optische Schnitttechnologie
Das von Bliq Photonics entwickelte VS-SILA Modul verwendet eine kamerabasierte optische Schnitttechnologie, um kontrastreiche klare Bilder für das VS200 System zu erhalten.
Im VS-SILA Modul Produktvideo erfahren Sie mehr über das Slide Scanning in neuen Dimensionen
https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/VS200_v4.2_SILA_fv.mp4
Einfache Bedienung
Das VS-SILA Modul ist ausgesprochen benutzerfreundlich – bei Proben jeglicher Dicke und bei jeder Vergrößerung. Es ist keine spezielle Kalibrierung erforderlich und es ist mit verschiedenen Objektiven von Evident kompatibel. Einfach den Objektträger manuell oder mit dem Loader einsetzen, die Software starten und die Bilder mit der aktivierten VS-SILA Option aufnehmen.
Kompakt und einfach zu installieren
Das VS-SILA Modul ist kompakt. Es kann mit jedem manuell beladbaren oder mit einem Loader ausgestatteten VS200 System verwendet werden, und vorhandene VS200 Scanner lassen sich vor Ort nachrüsten.
Vielseitig einsetzbar in verschiedenen Anwendungen
Das Modul funktioniert mit den meisten Probentypen, einschließlich geklärter und fixierter Zellen und Gewebeproben. Mithilfe des optischen Schnittwerkzeugs können dicke Proben weit über die Grenzen eines normalen Weitfeldmikroskops hinaus und bei jeder Vergrößerung abgebildet werden.
Weitfeld-Bild (links) und VS-SILA-Bild (rechts) des Darms eines kompletten Plattwurms (Schmidtea mediterranea) bei 20X Vergrößerung. Blau: DAPI. Grün: innere Darmzellen; Rot: äußere Darmzellen. Bildquelle: Amrutha Palavalli, Abteilung Gewebedynamik und Regeneration, Max-Planck-Institut für multidisziplinäre Naturwissenschaften, Göttingen, Deutschland.
Angewandte Technologien
Gestochen scharfe Bilder von tiefer liegenden Probenschichten
Die Technologie ermöglicht die Darstellung tiefer Schichten. Da das Speckle-Muster in tieferen Schichten scharf bleibt, lassen sich durchgehend optische Schnitte erhalten.
Das Bild wurde bei 4-facher Vergrößerung aufgenommen, der detaillierte Scan ist ein Extended Focal Image (EFI) einer 19 µm Z-Serie, aufgenommen bei 20-facher Vergrößerung. Blau: DAPI, Grün: GFAP (Astrozyten), Gelb: IbaI (Mikroglia). Rot: NeuN (Neuronen). Bildquelle: Institut für Experimentelle Neuroregeneration, Zentrum für Querschnitt- und Geweberegeneration Salzburg (SCI-TReCS), Paracelsus Medizinische Universität, Österreich.
Einfaches Einstellen
Das VS-SILA Modul zur Erstellung von optischen Schnitten scannt in kürzester Zeit ein großes Sichtfeld.
Schnelle Verarbeitung mit der Möglichkeit, optische Schnitte in der Live-Ansicht darzustellen
Das VS-SILA Modul zur Erstellung von optischen Schnitten entfernt schnell unscharfe Elemente mithilfe zweier beleuchteter Bilder, die mathematisch verarbeitet werden. Das Bild wird basierend auf der HiLo Mikroskopietechnologie durch kombinierte Anwendung von Hardware und Software erstellt. Da die VS-SILA Berechnungen während der Bildaufnahme auf einem Grafikprozessor laufen, ist auch eine Vorschau der optischen Schnittfunktionen direkt im Live-Bild möglich. Ähnlich wie beim Einstellen einer konfokalen Lochblende wird nur ein Parameter verwendet, um unscharfes Licht oberhalb und unterhalb der Fokusebene zu entfernen.
Einfache Verwendung
Für den Erhalt von Schnittbildern muss nur ein Parameter angepasst werden: die Schnittdicke. Die Bilder müssen nicht, wie bei der Dekonvolution, nachbearbeitet werden, und es ist keine Berechnung der Punktspreizfunktion (PSF) von Objekten erforderlich.
Ein bereits vorhandener VS200 Slide Scanner ist einfach nachrüstbar
Das VS-SILA Modul kann als Upgrade-Kit bestellt und von unserem Servicepersonal problemlos an jede VS200 Basiseinheit oder jedes Loader-System installiert werden, sodass Sie optische Schnittbilder erhalten, ohne ein neues System kaufen zu müssen.
Anwendungen
Für viele Anwendungen geeignet
Das VS-SILA Modul ermöglicht die Erstellung von optischen Schnitten im Rahmen der Bildgebung von geklärten, fixierten Proben mit unterschiedlicher Dicke. Einsatzbereiche sind beispielsweise die Neurobiologie, Botanik, Organoidforschung, Entomologie, Entwicklungsbiologie und Geweberegeneration.
Organoid
Weitfeld-Bild (links) und VS-SILA Bild (rechts) einer Organoidprobe, aufgenommen bei 20-facher Vergrößerung. Mit Extended Focal Imaging (EFI) erfasste und verarbeitete Z-Serie mit einer Dicke von 20 µm. Das Organoid wurde mit Anregungswellenlängen von 405 nm, 488 nm, 561 nm und 638 nm abgebildet. Von einem Kunden in Europa zur Verfügung gestellte Probenaufnahmen.
Lilien
Weitfeld-Bild (links) und VS-SILA Bild (rechts) einer 12 µm großen Lilienblüte, mit Extended Focal Image (EFI), aufgenommen bei 20-facher Vergrößerung, als Gesamtansicht und vergrößerte Ansicht. Gelb und Rot: Autofluoreszenzsignal mit 561 nm und 638 nm Anregungswellenlängen.
VS-SILA Bild eines 40 µm Sagittalschnitts des Mäusegehirns. Das Bild wurde bei 4-facher Vergrößerung aufgenommen, der detaillierte Scan ist ein Extended Focal Image (EFI) einer 19 µm Z-Serie, aufgenommen bei 20-facher Vergrößerung. Blau: DAPI, Grün: GFAP (Astrozyten), Gelb: IbaI (Mikroglia). Rot: NeuN (Neuronen). Bildquelle: Institut für Experimentelle Neuroregeneration, Zentrum für Querschnitt- und Geweberegeneration Salzburg (SCI-TReCS), Paracelsus Medizinische Universität, Österreich.
Flexible Bildgebung fixierter Zellen
Erfassung von 2D- und 3D-Bildern: (VS-SILA Live-Bild zum Einstellen der Bedingungen), Z-Stapel, Stitching und EFI.
Mehrkanalerfassung: Kann mit bis zu 4 Kanälen (405 nm, 488 nm, 561 nm und 638 nm Anregungswellenlängen) verwendet werden.
Für dicke Proben optimiert
Es kann eine hohe Eindringtiefe erzielt werden, da das Specklemuster auch bei zunehmender Eindringtiefe scharf bleibt.
Spezifikationen
Vorgesehene Probe
Rowspan=3
Bildverarbeitung
Rowspan=5
(20X Objektiv-Scanbereich 15 mm × 15 mm, 4 Kanäle, je 50 ms Belichtung)
Lichtquelle
Rowspan=3
375 nm: 70 mW
730 nm: 50 mW
Andere Wellenlängen: 100 mW
Wechselstromadapter: 15 V Gleichstrom, 7 A
SILA Hardware
Rowspan=4
(H × B × T)
Gewicht: 520 g
Luftfeuchtigkeit: bis zu 80 % (31 °C)
Höhe: 2000 m
Schwellenwert: 3,0 V
Informationsquellen
Insights Blog
Videos
https://adobeassets.evidentscientific.com/content/dam/video/video/library/VS200_v4.2_SILA_fv.mp4
Video: Das SILA Modul des VS200 Objektträgerscanners
SILA Modul - Kompakt und einfach